SAP HANA for SQL data warehousing – SAP HANA data warehousing foundation

Der folgende Blog ist der Letzte in einer kleinen Serie zur Thematik des SAP HANA for SQL data warehousing. Hierbei soll abschließend eine Vorstellung der sog. SAP HANA data warehousing foundation vermittelt werden:

Hinter dem Begriff SAP HANA data warehousing foundation verbirgt sich eine Gruppe aus Werkzeugen, welche im Kontext des SAP HANA for SQL data warehousing zum Einsatz kommen. Im Einzelnen handelt es sich dabei um die folgenden Tools:

 

 

Data Distribution Optimizer (DDO): Da die Thematik einer ausreichend großen Systemlandschaft zur Speicherung der Daten innerhalb einer jeden Datawarehouse Lösung von zentraler Bedeutung ist, verhält es sich in der SAP HANA for SQL data warehousing nicht anders. Mit dem DDO soll die Verwaltung von Multi-Host Systemen eines SAP HANA for SQL data warehousing (Scale-Out Szenario) ermöglicht werden. Im Besonderen unterstützt dieses Werkzeug die Möglichkeit Tabellen und Tabellenpartitionen optimal auf Knoten innerhalb einer Scale-Out Systemlandschaft zu verteilen und zu überwachen.

 

Data Lifecycle Manager (DLM): Der Data Lifecycle Manager soll dazu eingesetzt werden durch eine benutzerfreundliche SAPUI5 basierte Oberfläche – oder mittlerweile auch integriert in der SAP Web IDE for SAP HANA – eine sog. Data Tiering Strategie (auch Data Aging genannt) im SAP HANA for SQL data warehousing zu implementieren und umzusetzen. Im Kern wird dabei die Möglichkeit einer kosten- und performanceorientierten Speicherung von Daten im Hot Store (Memory), Warm Store (SAP HANA dynamic tiering/SAP HANA extension node) und Cold Store (Hadoop/ SAP Sybase IQ) unterstützt. Realisiert wird das Ganze durch festgesetzte Regeln, die u.a. eine automatisierte Datenverschiebung aus dem kostspieligen Memory Store in weniger performante aber dafür deutlich günstigere Bereiche bewirken sollen.

 

Data Warehousing Scheduler (DWS): Dieses in die SAP Web IDE for SAP HANA integrierte Werkzeug dient dazu die bereits erwähnten Taskchains als Sequenz einzelner aufeinander folgender Aufgaben (u.a. Task Chain Ausführung, Datenaktivierung NDSO, Datenload via SQL, Flowgraph Ausführung) zu generieren, um  Datenladeprozesse zu modellieren und einzuplanen.

 

Data Warehousing Monitor (DWM): Wie der Name bereist suggeriert, fungiert der Data Warehouse Monitor als zentrales Fiori-basiertes Werkzeug zur Überwachung aller relevanten Aspekte von Task Chains aber auch NDSOs. So kann z.B. über eine dedizierte Kachel der aktuelle Status und der Memoryverbrauch eines NDSOs geprüft werden.

Auch wenn der NDSO in einigen Dokumentationen ebenfalls der SAP HANA data warehousing foundation zugerechnet wird, haben wir diesen in der oberen Auflistung nicht erwähnt, da dieser bereits im Blog “SAP HANA for SQL data warehousing – Kernkomponenten” behandelt wurde.

Wir freuen uns Sie in auf unserer Lernplattform (learning.sap.com) begrüßen zu dürfen.